Von April bis Juni findet die Willow Creek Impuls-Tour in 37 Städten Deutschlands statt. Jörg Ahlbrecht - einer der drei Referenten - spricht im Interview über die Hintergründe sowie seine Erfahrungen während der vergangenen Impuls-Tour.

Wer ist zu diesen Impuls-Abenden eingeladen?

Jörg Ahlbrecht: Die Impuls-Tour richtet sich an alle Mitarbeitenden und Leitenden einer Gemeinde. Das können Menschen sein, die Willow Creek schon gut kennen, aber auch solche, die bisher noch keine Berührung mit uns hatten, Willow aber gern kennenlernen möchten.

Das Thema der Abende lautet „Aus Gottes Gegenwart leben und leiten". Weshalb gerade dieses Thema?

Viele von uns sehnen sich danach, Gottes Gegenwart in unserem Leben deutlicher zu spüren - sein Reden, seine Kraft, seinen Beistand. Tatsächlich sind wir aber oft gehetzt, getrieben und empfinden das eigene geistliche Leben als unbefriedigend und unerfüllt. Viele von uns fragen sich deshalb: Wie können wir Gottes Gegenwart unseren Alltag immer mehr gestalten lassen - in Familie, Beruf, Gemeindearbeit und Freizeit? Bei Willow habe ich immer wieder Menschen getroffen, denen diese Art von Leben gelingt. Sie haben mich angespornt, mich auf meine eigene Reise zu begeben. Dabei wurde deutlich: Der Schlüssel zu einem erfüllten Leben ist, täglich aus der Gegenwart Gottes zu leben. Davon möchte ich gerne etwas weitergeben. Gleiches gilt für Günter Öhrlich und Stefan Pahl, die ebenfalls auf der Impuls-Tour referieren.

Auch vor dem Leitungskongress 2016 hast du auf der Impuls-Tour viele Gemeinden besucht. Welche Erfahrungen hast du dabei gemacht?

Im Gießener Willow Büro erfahren wir nur einen Bruchteil von dem, was durch Willow-Kongresse in Gemeinden und bei den Menschen angestoßen wurde. Die Tour ist eine gute Gelegenheit, mehr davon zu erfahren. Das war enorm wertvoll. Zugleich habe ich etwas von der Wertschätzung gespürt, die viele Menschen Willow entgegenbringen, für das, was durch diese Bewegung in den vergangenen 20 Jahren in unserem Land angestoßen wurde. Das hat mich immer wieder neu erstaunt. 

Was sie an dem Impuls-Abend erlebten, hatte die meisten positiv überrascht, ihnen ein neues Bild von Willow vermittelt. 

Gab es eine besonders herausragende Begegnung?

Auf der Impuls-Tour traf ich einige Menschen, die Willow bislang eher skeptisch gegenüber standen. Was sie an dem Impuls-Abend erlebten, hatte die meisten positiv überrascht, ihnen ein neues Bild von Willow vermittelt. Manche Gemeinden berichteten nachher, dass sie aufgrund des Abends mit einer wesentlich größeren Gruppe zum Kongress gefahren sind. Weil ihre Leute neugierig auf den Kongress geworden waren.

Welche Hoffnung verbindest du mit der aktuellen Impuls-Tour durch 37 Orte?

Als Referenten-Trio wünschen wir uns, dass viele Menschen die Chance nutzen, sich ein eigenes, vollständigeres Bild von Willow zu machen. Die Willow-Gemeinde ist ja ständig im Wandel begriffen. Darüber hinaus hoffen wir, dass die Besucher an den Abenden berührt von Gottes Gegenwart nach Hause fahren. Dass sie mit neuen Ideen im Gepäck in ihren Alltag aus der Nähe Gottes heraus leben und leiten können. Und natürlich ist es unser Anliegen, dass viele Menschen den Leitungskongress 2018 als ein Instrument erkennen, um persönlich und als Gemeinde vor Ort weiterzukommen.